FUT – Methode | ​FUT – Methode | Haartransplantationszentrum SAIFI Wroclaw

FUT – Methode

FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) oder auch Streifenmethode werden die follikularen Haargruppen von einem Hautstreifen (dieser wird von der Rückseite des Kopfes entnommen) gewonnen. Bei diesem Verfahren können bis zu 3000 Transplantate in einer Sitzung verpflanzt werden. Die Haartransplantation mit der FUT-Methode wird von Haartransplantationsärzten weltweit als die fortschrittlichste Haartransplantationstechnik angesehen, die das beste Ergebnis bei einem geringen Preis und wenig Zeitaufwand liefert.

Was sind die Ursachen für Haarausfall?

Es gibt viele Ursachen für weiblichen wie männlichen Haarverlust.
Die häufigste Ursache für den typisch männlichen Haarverlust ist erblich bedingter Haarausfall – die androgenetische Alopezia, die auf einer überdurchschnittlichen Produktion des Hormons Dihydroteststeron (DHT) zurückzuführen ist. Wenn die Haarfollikel eines Mannes auf dieses Hormon empfindlich reagieren, fallen die Haare aus. Die Empfindlichkeit der Haarfollikel auf DHT ist genetisch bedingt.

Ähnlich verhält es sich bei den Frauen, hier ist der Haarausfall auf eine hormonelle Veränderung des Körpers zurückzuführen, also hormonell bedingt. Es gibt Forschungen, die diese Art des Haarausfalls untersuchen und man weiss, dass der Einfluss des Hormons auf den Prozess des Haarausfalls anders ist, als bei Männern.
Dem Haarausfall bei Frauen können vielfältige Ursachen zugrunde liegen. Wenn die Ursache erkannt und behoben ist, wird der Haarausfall gestoppt.
Zu den Ursachen gehören meistens: Eisenmangel, Störungen der Schilddrüsenfunktion, fieberhafte Infekte, unerwünschte Medikamentenwirkungen, Operationen unter Vollnarkose, Crash-Diäten oder die Geburt eines Kindes.
Auch auf viele Kopfhauterkrankungen ist der Haarausfall zurückzuführen. Zu diesen gehören: Vernarbter Haarausfall, Hautlupus, kreisrunder Haarausfall.
Es gibt auch viele Mythen zum Thema Haarausfall. Z. B. ,dass Haarausfall durch schlechte Durchblutung der Kopfhaut verursacht wird oder durch zu häufige Haarwäsche oder Reiben der Haare durch eine Mütze oder Helm.
Es muss jedoch angemerkt werden, dass jeder Haare verliert und zwar 75 bis 125 Haare täglich. Das ist völlig normal, weil sich das Haar in regelmäßigen Abständen immer wieder selbst erneuert: Haare fallen aus, neue wachsen nach. Haarausfall gehört also zum ganz natürlichen Kreislauf, solange diese zwei Prozesse in Balance bleiben.
Einer der Faktoren, die den Haarausfall beeinflussen, ist Stress. Der kann zwar den erblich bedingten Haarverlusst beschleunigen, aber ohne Verbindung mit Hormonen verursacht er keinen Haarverlust. Die Neigung zu androgenetischem Haarausfall ist bei Frauen wie bei Männern angeboren und damit von mütterlicher bzw. väterlicher Seite vererbt. Der Haarausfall kommt meistens nach der Pubertätszeit ans Licht.
Haare (meistens vorderer und oberer Kopfbereich) werden in der normalen Wachstumsphase immer dünner und kürzer. Es dauert etwa 3 bis 5 Jahre bis zum völligen Haarausfall.
Bei den meisten Männern wachsen die Haare an den Schläfen und am Hinterkopf ein Leben lang.

Das Vorgehen im Fall eines typisch männlichen Haarausfalls

Durch den medizinischen Fortschritt gibt es viele Möglichkeiten zur Behandlung des androgenetischen Haarausfalls, z. B.

rekonstruktive Haarchirurgie, die dauerhafte Resultate verspricht.
Erfolgreiche Medikamententherapie. Es stehen geeignete Medikamente – Mittel gegen Haarausfall – zur Verfügung, beispielsweise mit dem Wirkstoff Finasterid (Propecia), welchen man oral einnimmt, wie auch dem Wirkstoff Minoxidil (Regaine), welcher jedoch örtlich auf die Kopfhaut aufgetragen wird.
Durch die Anwendung von kosmetischen Produkten wie Haarkreme, Aerosole, Puder kann man positive Effekte erreichen.
Perücken, diese erlauben es, die kahlen Stellen ohne chirurgischen Eingriff zu bedecken

Chirurgische Behandlung

Chirurgische Methoden: Eigenhaartransplantation – Verpflanzung einzelner follikularer Einheiten (Follicular Units Grafts) und die Verpflanzung von mehreren follikularen Einheiten (Multi – Follicular Units Grafts).
Die moderne Haarchirurgie erlaubt eine natürliche Rekonstruktion der Haare, beispielweise natürliche Haarlinien und Haarwuchs ohne zusätzliche Pflege. Wenn der Eingriff erfolgreich durchgeführt ist, merkt selbst der eigene Frisör oder Stylist nichts davon.

Bei der Haartransplantation werden die follikularen Haargruppen von einem Hautstreifen (dieser wird von der Rückseite des Kopfes entnommen – Spenderareal) gewonnen. Der Hautstreifen wird in mikroskopische Fragmente geschnitten, die einzelne Haargruppen (1-4 Haare ) enthalten oder mehrere Haargruppen (3-6 Haare) enthalten. Die kleinen Transplantate werden präzise in die kahlen oder lichten Stellen verpflanzt, so dass die dort vorhandenen Haarfollikeln nicht beschädigt werden und dabei die Wuchsrichtung beachtet wird. Das Verwenden von so kleinen Transplantaten erlaubt dem Haarchirurgen eine Wiederherstellung der natürlichen Stirnhaarlinie und vermeidet damit einen zu deutlichen oder künstlichen Haarlinieneffekt, was vor Jahren sehr oft der Fall war. Viele Chirurgen wenden eine Haartransplantation mit nur einzelnen Haargruppen an, andere verpflanzen mehrere Haargruppen zum auffüllen der kahlen Stellen auf dem zentralen Teil des Kopfes, um einen besseren Verdichtungsgrad zu erhalten. Das Resultat hängt von der Größe der kahlen Stellen im vorderen,oberen und hinteren Teil des Kopfes, der Größe des Spenderareals, der Dichte und Struktur des Haares, der Dichte und Struktur der verpflanzten Haare (einzelne Haargruppen, mehrere Haargruppen) und den individuellen Erwartungen des Patienten ab. Die Haartransplantations OP ist durch die Patienten sehr gut ertragbar. Innerhalb der ersten 24 Stunden bedecken sich die verpflanzten Haare mit kleinen Krusten, die innerhalb von 4 – 14 Tagen abfallen. Die verpflanzten Haare beginnen wieder zu wachsen, meistens innerhalb von 10 – 16 Wochen und dann lebenslang. Mit dem Alter kann sich das Haar bei Männern wie Frauen wieder lichten, auch die verpflanzten Haare.

Wer kann die rekonstruktive Haarchirurgie in Anspruch nehmen?

Jeder, der dauerhaften Haarverlust hat, ist ein guter Kandidat für eine Haartransplantationsbehandlung, besonders
  •     typische männliche androgenetische Alopezia
  •     typische weibliche androgenetische Alopezia
  •     Frauen und Männer, die ihre Stirnhaarlinie wiederherstellen oder ändern möchten
  •     Personen mit posttraumatischen Narben, nach Krankheiten oder nach kosmetischen Eingriffen wie Face-Lifting
  •     Personen, die Augenbrauen-, Wimpern- oder Bartverdichtungen möchten.
  •     Frauen und Männer die Haare an haarlosen Körperteilen haben möchten.

Wie verläuft der Haartransplantationsprozess?

Die Haartransplantation ist ein kleiner ambulanter Eingriff, der etwa 3 bis 8 Stunden dauert. Er wird unter örtlicher Betäubung ausgeführt, meistens unter Einnahme von oralen und intravenösen Beruhigungsmitteln. Die Patienten befinden sich die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein, meistens sehr entspannt Dank der Wirkung von eingenommenen Beruhigungsmedikamenten. Ein Gefühl des Unwohlseins (dyskomfort) bei der OP ist sehr selten. Die Spenderstelle (von wo das Transplantat entnommen wird) wird meistens genäht oder geklammert. Bei der FUE-Methode (Folocular Unit Extraktion) ist kein Nähen erforderlich. Teilweise werden lösliche Fäden genutzt, welche einen Arztbesuch zum Fäden ziehen entbehrlich machen. Stellen, wo das Haartransplantat eingesetzt wird, sind winzig klein, nicht größer als ein Stecknadelkopf. Die Schnitte werden mit einer Nadel oder einer Mikroklinge durchgeführt. Nach dem Eingriff ist die Stelle oft verbunden. Der Patient kann auch ohne Verband nach kurzer Beobachtung nach Hause entlassen werden. Nach der OP kontrolliert der Chirurg noch die Plazierung und Verteilung der verpflanzten Haare. Der Chirurg selbst oder sein Assistent erteilt Tips und Ratschläge, die mit einer schriftlichen Empfehlung ergänzt werden.

Wie verläuft die Zeit nach der Haartransplantations – OP?

Die Haartransplantation ist ein sicherer Eingriff. Ernste Komplikationen nach der OP sind sehr selten. Ein Unbehaglichkeitsgefühl der Empfängerstelle ist minimal. Die meisten Patienten empfinden eine Unbehaglichkeit und einen Spannungsschmerz im Bereich der Spenderstelle, was in der Regel ein Schmerzmittel in den ersten zwei Tagen nach der OP erfordert. Manche Patienten verwenden in den ersten 2 – 3 Tagen feuchte Verbände und schlafen in einer Position, in der der Kopf hoch liegt. Dies dient der Vermeidung von Schwellungen. Die verpflanzten Haare sind meistens mit kleinen Krusten bedeckt, die Krusten kann man mit dem Resthaar bedecken oder mit einer Abdeckkosmetik wie Dermmatch, Couvre lub Toppik bedecken. Die Krusten fallen innerhalb von 4 – 14 Tagen ab. Die verpflanzten Haare beginnen nach 10 – 16 Wochen wieder zu wachsen. Ein eventuelles Taubheitsgefühl im Bereich der Spender- und Empfängerstelle kann von 2 bis 8 Monaten erhalten bleiben.

Wie bereits erwähnt, treten Komplikationen nach der OP sehr selten auf. Manchmal kann man kleine Entzündungen (kleine Blässchen) um die einzelnen verpflanzten Haare bemerken. Dies wird durch das Wachsen der neuen Haare verursacht, welche durch die Haut durchzustoßen versuchen. Die kleinen Blässchen verschwinden meistens nach warmen Kompressen. Die entstandene Narbe im Spenderareal ist zumeist schmal und leicht mit den restlichen Haaren zu bedecken. Die Narben im Spenderbereich sind minimal und fast unsichtbar, zusätzlich werden diese durch das wachsende Haar bedeckt. Bei den meisten Patienten sieht man in den ersten Tagen nach der OP im Bereich der Stirn kleine Schwellungen. Diese treten meistens nach 3 Tagen auf und nach weiteren 3 bis 4 Tagen verschwinden diese wieder. Eine Infektion der Spender- und Empfängerstelle tritt sehr selten auf. Die meisten Patienten bemerken eine kleine Betäubung der Haut über der Spenderstelle und im mittleren Bereich des Kopfes. Das Gefühl gibt nach ein paar Monaten langsam nach.

Wann soll ich mit der Behandlung des Haarausfalls anfangen?

Die meisten Ärzte empfehlen eine konservative Behandlung des sichtbaren Haarausfalls so früh wie möglich. Sogar wenn sich ein Patient für einen chirurgischen Eingriff entschieden hat, kann die konservative Behandlung weiteren Haarausfall verlangsamen oder sogar vorbeugen. Patienten können ab dem 20. Lebensjahr operiert werden. Die Entscheidung über einen chirurgischen Eingriff wird jedoch individuell getroffen und ist von vielen Faktoren abhängig. Die meisten Patienten beginnen mit einem chirurgischen Eingriff, wenn die OP-Stelle noch mit Haaren bedeckt ist, was die Camouflage vereinfacht. Von der anderen Seite muss man wissen, dass Haarausfall fortschreitenden Charakter hat und dass man nicht bei ganz jungen Patienten mit einer OP beginnen soll. In diesem Fall wird eine Medikamententherapie mit Finasterid und Minoxidil empfohlen. Diese Medikamente können die Behaarung verbessern, besonders im oberen Kopfbereich. In diesem Fall kann ein chirurgischer Eingriff die Behaarung im vorderen Kopfbereich wiederherstellen und die konservative Behandlung kann den Zustand der Behaarung in dem hinteren Kopfbereich verbessern.

Andere chirurgische Möglichkeiten: Reduktion der kahlen Stellen (scalp reduction) und Hautlappen

Scalp reduction ist ein chirurgischer Eingriff, bestehend aus dem Entfernen eines Teils kahler Stellen im oberen Kopfbereich. Die OP unter Verwendung von Hautlappen besteht im abtrennen eines behaarten Haarfragments vom hinteren oder seitlichen Kopfbereich unter Erhaltung der Blutgefäße und der Verlagerung in den vorderen Kopfbereich mit dem Ziel der Haarrekonstruktion. Zur Zeit werden diese Eingriffe sehr selten durchgeführt. Die Entscheidung fällt nach vertiefter individueller Konsultation des Facharztes.

Woher soll ich wissen, dass ich der richtige Patient für einen chirurgischen Eingriff bin?

Es gibt viele Faktoren, die man beachten muss, um sich für einen chirurgischen Eingriff zu qualifizieren: der gesamte Gesundheitszustand, Dichte und Struktur des Haares, der Kontrast zwischen Haarfarbe und Haut, Größe der Empfängerstelle, Größe der Spenderstelle, evtl. früher durchgeführte Transplantationen, Ziele und Erwartungen des Patienten. Das Treffen der entgültigen Entscheidung zur Behandlung des Haarausfalls verlangt eine genaue Untersuchung des Patienten durch den Arzt und ein tiefgründiges Gespräch zwischen dem Arzt und dem Patienten. Der Arzt sollte einen eventuellen Kostenvoranschlag erstellen. Der Patient sollte das ganze Haartransplantationsverfahren verstanden haben.

Die konservative Behandlung

Welche Medikamente stehen mir zu Verfügung?

Finasterid (PropeciaRR), Tabletten, die rezeptpflichtig in einer Apotheke erhältlich sind. Finasterid findet nur bei Männern Anwendung. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass dieses Mittel ein Wachstum der Haare verursacht und den Haarausfall stoppt. Finasterid wirkt dadurch, dass es die Entstehung des Hormons DHT (dihydrotestosteron) senkt. Dieses Hormon ist bei den meisten Männern für den Haarausfall verantwortlich. Der Testosteronspiegel, der für die Entwicklung der männlichen Eigenschaften verantwortlich ist, wird nicht gesenkt. Deshalb treten Nebenwirkungen, wie Potenzprobleme, sehr selten auf. Finasterid findet bereits seit 10 Jahren seine Anwendung und hat sich als wirksam und sicher bewiesen. Die beste Wirkung von Finasterid ist bei Patienten in der Anfangsphase des Haarausfalls nachgewiesen, aber seine Wirksamkeit ist auch bei anderen Patienten in verschiedenen Stadien des Haarausfalls sichtbar, durch Verlangsamung oder vollständiger Aussetzung des Haarausfalls. Dieses Medikament wird oft als Ergänzung zur Haartransplantation angewendet.

Der Wirkstoff Minoxidil (Regaine) ist seit 15 Jahren in Verwendung. Es wird örtlich auf die Kopfhaut aufgetragen und erhöht die Durchblutung der Haarfollikel. Es hat sich als Mittel erwiesen, welches den Haarausfall eher verlangsamt, als das es Nachwachsen verursacht. Bei Männern verursacht eine 5 % Lösung eine höhere Wirksamkeit, als eine 2 % Lösung.
Dieses Medikament ist jedoch in einer 5 % Lösung nicht für Frauen zu empfehlen, da es einen Haarwuchs im Gesicht verursachen kann.
Beide Medikamente sollen dauerhaft eingenommen werden, ein eventuelles Absetzen kann zu erneutem unerwünschtem Haarausfall führen. Die Medikamente sind nicht bei allen Patienten wirksam, aber bei den Meisten führen sie zum erwarteten Resultat. Bei Männern bringt eine gleichzeitige Verwendung beider Mittel einen besseren Effekt.

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